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Hotel Le Prese ist für die Wintersaison geschlossen.
Für Informationen oder Anfragen, könnten Sie uns per E-Mail info@hotel-le-prese.com und Fax +41 81 839 12 01 erreichen.

Festschrift - Die Rückkehr der Familie Sarasin

Hotel Le Prese ritorno Sarasin

Als die Gesellschaft KWB die Verträge mit der Gemeinde erneuerte, nahm sie zunächst den Namen Rätia Energie und danach Repower an. Die neue Gesellschaft fühlte sich kaum mehr für die negativen Folgen der Nutzung des Sees auf die lokale Ökonomie verantwortlich, vergass die noble Tradition der Familie Sarasin. Sie war gemäss dem Zeitgeist auf die Optimierung der Gewinne bedacht und beschloss die unrentablen Immobilien zu veräußern. Im Jahre 1997 verkaufte der neue Verwaltungsrat  das Hotel Le Prese mit allem Drum und Dran an die Familie Aldo Triacca. Seither ist die Geschichte der Anlage getrennt von der Geschichte des Dorfes und der  Konzessionsinhaberin. Trotz den Versuchen des neuen Besitzers, das Hotel in seiner Blüte zu erhalten, schloss die glorreiche Anstalt 2008 die Türen, und seither stehen die Ferienkolonie Villa Lardi und das Schwimmbad nicht mehr der Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Bevölkerung schaute mit Kummer den Änderungen und dem raschen Zerfall der ganzen Anlage zu und kommentierte mit
Skepsis die vielen unkontrollierbaren Gerüchte, die diesbezüglich herumgeboten wurden. Es sah so aus, als ob es keinen Ausweg gäbe.

Die Rückkehr der Familie Sarasin

Und doch ist die Rettung gekommen. Wie wenn es Schicksal wäre, ist sie wieder aus Basel gekommen, und zwar von Frau Irma Sarasin-Imfeld, der Witwe von Alfred E. Sarasin. Als sie erfuhr, in welchem Zustand der Trostlosigkeit das Juwel der Puschlaver Hotellerie lag, ein ihr aus intimen Gefühlswerten lieber Ort, beschloss sie es zu erwerben. Am 29. April 2011 unterschrieb sie den Kauf des Hotels, leider ohne die Villa Lardi, die doch aus historischen und ökonomischen Gründen hätte dazu gehören sollen. Frau Irma Sarasin-Imfeld scheute keine Opfer. Sie liess sofort den Park und die Umgebung säubern und die Pläne für eine neue gründliche Restrukturierung erstellen. Leider liess die Baubewilligung – sehr zum Ärgernis der Bauherrin – viereinhalb Monate auf sich warten, was eine äusserst unerwünschte Verzögerung der Bauarbeiten verursachte.
Mit den ursprünglichen Steinplatten des Erdgeschosses hat sie einen wunderbaren Terrassenvorplatz auf der Südseite gestaltet. Den alten Bäderteil auf der Nordseite im Rundbau hat sie mit einer gediegenen
Wellness-Anlage ausstatten lassen. Die Nordfassade ist in ihre ursprüngliche Form und Einteilung zurückgeführt worden. Das Dach ist vollständig erneuert und massiv isoliert worden. Alles hat eine wesentliche Erneuerung erfahren: Der ganze Park erstrahlt in neuem Glanz, das ehemalige Piscina ist zu einer Oase der Ruhe und der Einkehr geworden – Blumen- und Kräuterduft erfreut uns.  Das Hotel strahlt heute glanzvoller denn je. Die Bevölkerung von Le Prese schaut erneut hoffnungsvoll in die Zukunft. Der Fluss der Geschichte nimmt wieder seinen normalen Lauf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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